Startseite
    Bi Info
    Bi TREFFEN
    Sonstiges
  Über...
  Archiv
  ***********************
  die Idee
  Newsletter
  ***********************
  Begriffe
  ***********************
  Aids
  ***********************
  CSD 2007
  CSD 2006
  ***********************
  Chatten [Hier]
  ***********************
  Haftung&Recht
  ***********************
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
   Fragen an mich
   Wörter Im Raum
   
   **********************
   Bi Links
   
   Bi-Boy-Station
   BiNe
   Bi Zentrum
   Coming Out Literatur
   Coming Out Site
   DGTI
   Flotter Dreier Geschichten
   Hetero und PositHiv
   LS Verband Deutschland
   Irenes Bi Seiten
   Plattform für Bisexuelle
   Sei Du Blog
   Polyamour
   Queerbeet (telekom)
   Weltaidstag
   
   Kommunikation
   Angelsplace
   Bi-Forum
   Bi-Literatur Forum
   Chat 4 Lesbians
   Foren bei BiNe
   gay 2 gether
   Girls Power (Chat)
   queerkopf Forum
   Schwul Les Bi sch
   SpinChat Gay-Bi
   Traumfee für Frauen
   
   Magazin
   bijou
   Du & Ich -Magazin- (M)
   Homoticker
   L-Mag -Magazin- (F)
   Queer -Magazin- (M)
   Raum für Frauen
   Siegessäule -Magazin-
   Wolfsmutter.com
   
   Trans & Gender
   Genderguide
   SWYER
   Transgender Flirtseite
   Transgenderland
   TRANSMÄNNER
   TRANSFRAUEN
   XY Frauen
   
   International
   Bi Beauty
   BiFest London
   Bi Finder (Eng)
   Bi Net (ch)
   Bi Magazin
   Bi Tribune
   Bi community site
   BiNet USA
   Bisexual
   Bi Resource Center
   Bisexualite (Fr)
   Bisexuelle in Österreich
   Bi Writers
   die-bi-seiten.net
   Info Bi (Fr)
   Int. Bi Gruppe Berlin
   Int. Bisexual Community
   LNBI Niederlande
   GoBi Nijmegen
   rainbowgirls Zürich
   
   Bi Gruppen
   Rosa Bahn
   
   A
   B
   Bremen Kweer
   sdck Berlin
   Butzbach Bi Gruppe
   C
   D
   Darmstadt Bi Oh Logisch
   Dessau Homland
   Dortmund Frauen Treff
   Gerede e.V. Dresden
   E
   F
   Frankfurt an Main Bi Gruppe
   G
   Gelsenkirchen Bi Gruppe
   Göttingen BiNe Treffen
   H
   Hannover knackpunkt
   Hamburg Bi Treff im MHC
   Hamburg Bi Gruppe
   BiGayStammtisch Hamburg
   I J
   K
   Köln behinderte Bisexuelle
   Köln Bi Gruppe
   Köln Uferlos
   L
   Laatzen Bi Gruppe
   Laatzen Bisexuelle Gruppe
   Leipzig Rosa Linde e.V.
   Lüneburg Bi Treffpunkt
   M
   Mainz Bi Oh Logisch
   Mannheim Bi Gruppe
   Menschede BiNe Bundestreffen
   München Bi Muc
   N
   O P Q
   R
   Ruhrgebiets Bi Gruppe
   S
   Siegen Bi Gruppe
   Siegen Bi Sport
   Schwul Bi Lesbisch Siegkreis
   Easy Out Sigmaringen
   Stuttgart Bi Gruppe
   T
   U V
   W
   Wiesbaden Bi Oh Logisch
   X Y Z
   
   dein link fehlt, dann mail mir
   bivalent@woerterimraum.de



https://myblog.de/bivalent

Gratis bloggen bei
myblog.de





18.04.2006

QUEER

Holland bleibt bei Abschiebestopp

Den Haag - Die niederländische Einwanderungsministerin Rita Verdonk hat nach Protesten die geplante Wiederaufnahme von Abschiebungen iranischer Schwuler in ihre Heimat gestoppt. Anfang März hatte Verdonk noch das Ende des Moratoriums angekündigt, das 2005 wegen der Hinrichtung von zwei Jugendlichen eingeführt worden war. Sie argumentierte damals, Schwule seien im Iran keiner Gefahr ausgesetzt, wenn sie sich nicht zu offensichtlich verhielten. Eine Mehrheit der Abgeordneten hätte dem Magazin "Expatica" zufolge jedoch bezweifelt, ob abgewiesene homosexuelle Asylbewerber im Iran sicher seien. Der Abschiebestopp gilt auch für zum Christentum übergetretene Iraner. Das Moratorium wird nun bis mindestens August oder September in Kraft bleiben. Dann will das Außenministerium einen Bericht über die Lage im Iran vorlegen. Frank van Dalen von der Homogruppe COC begrüßte die Entscheidung der Ministerin, kritisierte aber den vorläufigen Charakter: "Was wird in sechs Monaten passieren? Manchen dieser Menschen erwartet im Iran die Todesstrafe. Sie sind jetzt weiter in Ungewissheit darüber, was mit ihnen in der Zukunft passiert."




LSVD

SGB II Optimierung: Gleiche Pflichten mit gleichen Rechten koppeln

Die Koalition hat angekündigt, sie wolle im Rahmen des SGB II-Optimierungsgesetzes den Kontrollaufwand bei den eheähnlichen Lebensgemeinschaften verringern und zu diesem Zweck die Definition der eheähnlichen Lebensgemeinschaft überprüfen. Pressemeldungen zufolge ist auch beabsichtigt, homosexuelle Paare wie heterosexuelle Paare zu behandeln.
Homosexuelle Partner, die zusammenleben, müssten dann für einander einstehen, auch wenn sie keine Lebenspartnerschaft eingegangen sind. Dazu erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes LSVD:
Wir haben immer betont, dass wir bereit sind, „gleiche Pflichten“ zu übernehmen, wenn uns „gleiche Rechte“ zugestanden werden. Das ist bei den gleichgeschlechtlichen Paaren nicht der Fall.

Eheähnliche Paarer können, wenn sie wollen, heiraten und können dann ihre gesamten Unterhaltsleistungen über das Ehegattensplitting von der Steuer absetzen. Wenn gleichgeschlechtliche Paare eine Lebenspartnerschaft eingehen, ändert sich an ihrer Besteuerung nichts, Sie werden sowohl bei der Einkommen- als auch bei der Erbschaftsteuer weiter wie Fremde behandelt.
Verpartnerte Beamte erhalten keinen Familienzuschlag und keine Hinterbliebenen-Versorgung.

Durch eine Einbeziehung der gleichgeschlechtlichen Paare in die Bedarfsgemeinschaft des § 7 SGB II soll der Sozialstaat zusätzlich entlastet werden. Das ist für uns nur hinnehmbar, wenn Lebenspartnern dann auch die Möglichkeit eingeräumt wird, ihre Unterhaltsverpflichtung bei der Einkommensteuer „realitätsgerecht“ als außergewöhnliche Belastung abzusetzen. Ohne Anerkennung der Partnerschaften auch im Steuerrecht stellt eine solche Regelung eine zusätzliche Diskriminierung dar.



*****************************

Nieuws over Lentefeest en ALV van het LNBi

Zaterdag 22 april aanstaande organiseert de Ver. Landelijk Netwerk Biseksualiteit LNBi in samenwerking met COC Rotterdam weer het jaarlijkse Lentefeest. Dé gelegenheid voor bi's uit het hele land om onder het genot van een hapje, drankje en dansje weer eens bij te praten. En dé gelegenheid
voor mensen met bi-gevoelens om gelijkgestemden te leren kennen.

Voorafgaand aan het Lentefeest, wordt om 17 uur op dezelfde locatie de jaarvergadering (ALV) van het LNBi gehouden.

De leden van het LNBi hebben de uitnodiging en agenda voor de vergadering al in de bus gekregen, maar we willen hier nog enige aanvullende (en recente) informatie geven.

Naast de behandeling van de reguliere jaarstukken, zal door de ALV besloten worden of het LNBi al dan niet zal blijven voortbestaan en zo ja, in welke vorm (vereniging of stichting).
Een en ander op grond van voorstellen die zullen worden voorgelegd door de op 14 januari jl. ingestelde werkgroep Toekomststructuur LNBi.

We zijn blij te kunnen melden dat drie personen zich kandidaat hebben gesteld voor een positie in een (interim)bestuur, dat de structuurveranderingen bij het LNBi wil begeleiden:Luc Houtkamp, voor de functie van voorzitter en Chris Beets en Frank van den Hoven als bestuursleden.

Tijdens het Lentefeest is er een speciaal optreden van Guy Harries (Electronic Troubadour). Hij zingt laptop songs en dark cabaret. Met als speciale gast: Luc Houtkamp, saxofoon.

Locatie: COC Rotterdam, Schiedamsesingel 175.
Zaal open 20.30 uur. Toegang E 5,00.
18.4.06 17:16


"Merkwürdige Selbstgeißelung"

REAKTIONEN AUF EVA HERMAN

Der Feminismus ist Schuld an der deutschen Familienmisere - so die "Tagesschau"-Sprecherin und Moderatorin Eva Herman. Viele prominente Frauen widersprechen: Von Amelie Fried über Barbara Schöneberger bis Ulla Hahn erntet die Anti-Emanze Kritik.

Amelie Fried

Amelie Fried, Schriftstellerin und Moderatorin, München: "Was für eine merkwürdige Selbstgeißelung der berufstätigen Karrierefrau und Mutter Eva Herman. Natürlich kann rücksichtslose Selbstverwirklichung nicht der Weg sein, aber alle Schuld nun den egoistischen Frauen in die Schuhe zu schieben, die es tatsächlich wagen, neben der Aufzucht von Kindern noch die intellektuelle Herausforderung einer Berufstätigkeit für sich in Anspruch zu nehmen, das ist doch ein starkes Stück. Wie wär's denn, wenn die "überforderten Frauen" (und davon gibt's tatsächlich Heerscharen) mal von ihren Männern unterstützt würden, anstatt dass diese rücksichtslos und egoistisch ihre eigenen Karrieren verfolgen?


von Mischa Dreesbach
Zu den vielen Scheidungen: In meinem Bekanntenkreis gehen bevorzugt die Ehen in die Binsen, wo die Männer ein aufregendes Jäger- und Sammlerleben führen, und ihre Frauen zu Hause rumsitzen, sich langweilen und darüber selbst langweilig werden. Die schwülstigen Phantasien über ein glückliches und harmonisches Familienleben, das nur dann glücklich und harmonisch sein kann, wenn Männer und Frauen wieder in ihre angestammten Rollen schlüpfen, sind wirklich das Reaktionärste und Dämlichste, was ich in der ganzen Diskussion über den Kindermangel in Deutschland bisher gelesen habe. Wenn die Männer sich endlich mal bemühen würden, auch nur annähernd so gut zu sein wie wir Frauen, hätten wir alle - Männer, Frauen und Kinder - ein leichteres und interessanteres Leben!"



Barbara Schöneberger
Barbara Schöneberger, Moderatorin, Hamburg: "Ich will und will die Hoffnung nicht aufgeben, irgendwo auf dieser Welt einen Mann zu finden, der mir Stärke vermittelt, aber dennoch die Waschmaschine findet, einen Topf von einer Pfanne unterscheiden kann und damit umgehen kann, dass ich mehr verdiene als er."

Seyran Ates
Seyran Ates, Anwältin, Berlin: "Die Emanzipation ist schon aus humanistischen und Menschenrechtsgründen eine unserer wichtigsten Aufgaben. Dass Frauen vorgeworfen wird, auf Kosten der Familie Karriere zu machen, ist nur ein Zeichen dafür, dass Gleichberechtigung in der Gesellschaft nicht akzeptiert ist, dass Frauen, die Kinder haben und Karriere machen wollen nicht unterstützt werden. Nicht die Emanzipation ist schuld, sondern der Fakt dass es keine gibt. Ich finde es frauenverachtend, mit Thesen zu kommen, dass die Emanzipation Frauen von der Familie weggebracht hat. So etwas unterstützt das patriarchale System. Ich bin sicher, dass viele emanzipierte Frauen gerne Kinder haben würden, wenn sie die entsprechende Unterstützung hätten. Aber auch die Entscheidung gegen Kinder gehört zu unseren größten Rechten - die Freiheit!"

Veronica Ferres
Veronica Ferres, Schauspielerin, München: "Deutschland ist generell ein eher kinderunfreundliches Land und für uns berufstätige Frauen ist es eine wirkliche Herausforderung, Kinder und Beruf vereinbaren zu können. Das sollte uns aber nicht davon abhalten, die tiefe Erfüllung des Kinderglücks und der Familie zu wollen."


Ulla Hahn
Ulla Hahn, Schriftstellerin, Hamburg: "Anlass zu dem reaktionären Lamento von Eva Herman ist der derzeit allüberall beklagte Geburtenrückgang. Doch von der wahren Ursache kein Wort. Die liegt nämlich nicht in den politischen Bewegungen für die Gleichberechtigung der Frau. Der erste und wahre Grund für den Geburtenrückgang liegt in der Erfindung der Antibabypille. Wie wir wissen: von einem Mann. Dazu kam die Legalisierung der Abtreibung. Dies sind, wenn man so will, die wirklichen Eingriffe in die 'Schöpfung'. Davon aber, wie gesagt, bei Eva Herman kein Wort. Antibabypille und straflose Abtreibung haben den Frauen mehr Freiheit gebracht - und damit mehr Möglichkeiten zu entscheiden. Mehr Möglichkeiten zu haben, macht das Leben nicht leichter. Dazu kommt: Die Zeiten, wo die Arbeitsbedingungen das Rollenverhalten diktierten - starker Mann für harte körperliche Arbeit, schwache Frau für den (auch psychosozialen) Haushalt - sind vorbei. Mit dem PC kann Frau so gut umgehen wie Mann. Und Mann kann so gut wie Frau ein Baby füttern, wickeln oder 'zeitaufwendig gesund kochen', wie Eva Herman fordert (warum eigentlich 'zeitaufwendig'?). In alte Rollenmuster zurückzufallen, ist keine Perspektive. Andere Länder zeigen, dass die Lust auf Kinder und Familie durchaus mit der Berufstätigkeit von Frau und Mann vereinbar ist. Wenn die Bedingungen stimmen. Die aber beschert uns nicht die 'Schöpfung' sondern eine kluge Familienpolitik."


Katrin Göring-Eckardt
Katrin Göring-Eckardt, Politikerin, Erfurt: "Die Debatte nimmt absurde Formen an, mit einer ernsthaften Ursachenanalyse hat das nichts mehr zu tun. Die Realität ist eine andere: Auch heute verdienen Frauen immer noch weniger als Männer, sie übernehmen den größten Teil der Hausarbeit und der Kinderbetreuung. Erst wenn sich hier etwas ändert kommen wir wirklich weiter, nicht durch die Abschaffung der Emanzipation."

Gisela Bock
Gisela Bock, Geschichtsprofessorin, Berlin: "Auch wenn es mit weiblicher Freiheit und Emanzipation heutzutage nicht besonders gut steht - in der Tat hat die Berufstätigkeit um jeden Preis sie nicht bewirkt -, schreibt Frau Herman 'den Feministinnen' doch allzu großen Einfluss zu. Denn die Prozesse, die sie beklagt, wurden nicht von 'den Feministinnen' bewirkt. Diese scheint Frau Herman auch nicht gut zu kennen: Die meisten haben niemals 'Freiheit' mit Berufstätigkeit gleichgesetzt, und sie haben auch für nichterwerbstätige Mütter soziale Reputation und Selbständigkeit gefordert. Stattdessen empfiehlt Eva Herman, neben 'Natur' und 'Schöpfung' (im Buch Genesis ist allerdings nichts davon zu lesen) das Vorbild der 'zurückliegenden Jahrtausende', als die Männer kraftvoll, stark und beschützend, die Frauen empfindsam, mitfühlend, rein und mütterlich gewesen seien. Naja. Sie sollte wohl ein wenig über die wirkliche Geschichte der wirklichen Geschlechterbeziehungen lesen, und gut wäre es auch gewesen, wenn sie wenigstens die traditionelle Gehorsamspflicht der Ehefrauen gegenüber ihren Männern angezweifelt hätte."

Dagmar Berghoff
Dagmar Berghoff, ehemalige Tagesschausprecherin, Hamburg: "Kinderbetreuung kostet viel Zeit, die jede Mutter sicher gerne investiert, die aber ihren eigenen Bedürfnissen wenig Raum gibt, geschweige denn eine Karriere zulässt. Für dieses Dilemma kann man nicht die Emanzipation verantwortlich machen und schon gar nicht die Zeit zurück drehen! Es ist gut, dass Frauen selbstbewusster geworden sind, sich weiterbilden, einen Beruf ausüben und den Männern auf gleicher Ebene begegnen. Leider greift die Vorstellung einer modernen Frau, sich zu verwirklichen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen nicht mehr, wenn sie ein Kind hat, vor allem als Alleinerziehende. Und das über viele Jahre. Deshalb denke ich, dass nur mit zusätzlichen Kita-Angeboten und Ganztagsschulen beruflich erfolgreiche Frauen in Zukunft gerne bereit sein werden Kinder zu bekommen. Der Vorschlag, Männer sollten sich für viele Monate aus dem Beruf ausklinken und sich um ihren Nachwuchs kümmern, ist vollkommen realitätsfern. Der Arbeitsmarkt spricht eine ganz andere Sprache!"

Gertrud Höhler
Gertrud Höhler, Politikberaterin, Berlin: "Wir müssen zwischen Männern und Frauen eine bessere Kooperation erreichen. Unser gemeinsames Ziel kann nur sein, dass bei allen Lösungen die unterschiedliche Weltsicht von Männern und Frauen entscheidungsleitend wird - das ist die Chance, die wir momentan noch verpassen. Die Gesellschaft lebt noch mit einem ungeklärten Frauenbild und einem ökonomistischen Kinderbild. Auch von der Politik diktierte 'Vätermonate' geben Männern nicht die Chance, auf die viele von ihnen seit langem warten: ihre Kinder besser zu kennen und zu verstehen."

gefunden bei:
www.spiegel.de
27.4.06 22:02


gut und schlecht

QUEER berichtet !!

EU-Gericht: Gleiche Rechte für Transen

Luxemburg - Transsexuelle müssen bei Rentenangelegenheiten entsprechend ihres neuen Geschlechtes behandelt werden. Das hat der Europäische Gerichtshof gestern entschieden. Geklagt hatte die 1942 geborene Britin Sarah Richards. Sie unterzog sich 2001 einer Geschlechtsanpassung und beantragte ein Jahr später ihre Rente. Nach britischen Gesetz ist das Renteneintrittsalter bei Frauen 60 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Die zuständige Behörde verweigerte ihr aber den Antrag, da sie nach ihrem ursprünglichen Geschlecht als Mann einzuordnen sei. Das Gericht sieht das als Geschlechtsdiskriminierung an, die nach EU-Recht verboten ist. Richards erhält nun nachträglich mehrere Jahre ihrer Rente ausgezahlt. (dk)

Vatikan überprüft Kondom-Verbot

Rom (queer.de) - Der Gesundheitsbeauftragte der katholischen Kirche, Kardinal Javier Lozano Barragàn, sagte in einem Interview mit der italienischen Zeitung "La Repubblica", der Vatikan erwäge das Kondom-Verbot aufzuweichen. "Bald wird der Vatikan ein Dokument herausgeben, das sich mit dem Kondom-Gebrauch von Personen mit schwer wiegenden Krankheiten, allen voran Aids, beschäftigt", so Barragàn. "Das ist ein sehr schwieriges und delikates Thema, das Besonnenheit verlangt. Es war Benedikt, der eine Prüdung dieser besonderen Frage einer Benutzung von Kondomen von Seiten Aids-Kranker verlangt hatte". Bereits vor wenigen Tagen hat ein hochrangiger Erzbischof angekündigt, Kondome könnten bald in der Ehe erlaubt sein, wenn einer der Partner HIV-positiv ist (queer.de berichtete ). Zuvor hatte die Kirche stets Enthaltsamkeit als beste Vorbeugung gegen Aids propagiert. Einzelheiten zu dem Papier wollte Baragàn nicht bekannt geben. (dk)
30.4.06 17:17


s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung