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urlaubsgrüße

sicherheitshalber - kann manchmal nicht sicher genug sein, daher hier einige schöne tipps für die freizügigen unter uns, mit internationale telefonnummer zum "vor ort" informieren ...

*zwinker


Freiheit ohne Risiko

Dieser text ist von einer Arbeitsgruppe, die aus Frauen und Männen besteht, die "Nonkonformisten sind, Austauschpartner oder auch nicht, und von Spezialisten des Kampfes gegen AIDS, darunter Ärzte, und Mitglieder des Verbandes, geschrieben worden. (zu finden HIER )

Geschlechtsverkehr mit einem Risiko, das gleich null ist, ist das möglich ?

Ja, wenn es keine Berührung gibt zwischen den ansteckenden "körperlichen Flüssigkeiten" und den "Eingangstüren" des Virus im Organismus.

Um was handelt es sich, wenn man von ansteckenden "körperlichen Flüssigkeiten" und "Eingangstüren" spricht ?

Die einzigen Flüssigkeiten des Körpers, die eine genügende Menge von Virus enthalten können um eine Ansteckung auszulösen, sind das Blut (ohne das Blut der Regel zu vergessen) und die Geschlechtssekretionen der Frau und des Mannes : das Sperma, und in geringer Maße die Samenflüssigkeit (der Tropfen vor dem Samenerguß), die Scheidensekretionen und die mütterliche Milch.

Aber der Virus kann in den Körper nur durch "Eingangstüren", die eine Schlüsselrolle spielen, eindringen : die Haut und die Mundschleimhaut, außer im Falle von Verletzungen, sind keine "Eingangstüren" für AIDS. Die Wände (Schleimhäute) der Scheide, der Gebärmutterhals, die Gebärmutter, die Eichel, die Harnröhre und der Mastdarm (die Zone nach dem After) sind "Eingangstüren", weil sie mit Zellen bedeckt sind, die es demVirus ermöglichen durch einfache Berührung einzudringen, ohne daß eine Verletzung vorhanden sein muß.

Welche sexuellen Praktiken sind denn ungefährlich ?

Das Streicheln mit der Hand oder mit der Zunge auf der Haut, die Selbstbefriedigung - allein oder mit mehreren -, die Massagen, die Reibungen eines Körpers an einen anderen, der Anreiz der Brustwarzen, die sexuellen Spielsachen, die getrennt benutzt werden, die erotischen Bäder oder Duschen, der Striptease, die erotischen Treffen auf Bildschirmtext, oder Pornofilme.

Die folgenden Praktiken weisen ein -mehr oder weniger- erhöhtes Risiko auf.

Das Eindringen in den After oder in die Scheide weist eine erhöhte Gefahr der Übertragung des HIV-Virus auf. Bei Samenerguß erhöht sich das Risiko für diejenigen, die penetrierte worden sind. Das Blut der Regel, das ansteckender als die Scheidensekretionen ist, erhöht die Gefahr für den Mann, der eindringt. Das anale Eindringen ist der gefährlichste Verkehr, insoweit als die anale Schleimhaut feiner und durchlässiger ist.

Außerdem kann jede Entzündung und jede Infektion der Geschlechtsorgane und des Afters die Übertragung des HIV-Virus fördern.

Im Falle einer Unpässlichkeit, so schwach wie sie aushein mag, soll man zum Arzt gehen.

Jeder Geschlechtsverkehr, der Blutungen fördern kann, erhöht die Risiken (fistfucking im After mit der Faust, mit dem Arm oder etwas anderem, das Mastdarmwaschen vor dem Geschlechtsverkehr...).

Es ist unbedingt notwendig bei jeden Eindringen einen Pariser zu benutzen und mehrere bei sich zu haben, falls etwas passieren könnte oder im Falle eines zweifachen Eindringens. Wenn das Eindringen in die Scheide auf das Eindringen in den After folgt, soll man einen anderen Pariser benutzen, denn es besteht die Gefahr einer Infektion der Scheide durch die Darmkeime.

Kann man "blasen" oder sich von jemandem "einer blasen lassen" ohne Gefahr ?

Die Fellatio gehört zu den Risiken die man nicht nachweisen aber auch nicht ausschliessen kann.

Was ist weniger gefährlich, "sich einer blasen lassen" oder "blasen" ?

Beide sind mit Risiken verbunden, auch wenn sie gerinfügig sind. Der Mund, wie auch die Geschlechtsteile, können kleine Verletzungen aufweisen.

Wenn die lutschende Person HIV-positiv ist, kann ein wenig Blut im Mund sein und sich unter den Speichel mischen, der dadurch zu einer möglicherweise ansteckenden Flüssigkeit wird. Und wenn die gelutschten Geschechtsteile Mikroverletzungen aufweisen, wird die Gefahr größer.

Wenn derjenige, der gelutscht wird, HIV-positiv ist, soll er auf keinen Fall im Mund seines Partners oder seiner Partnerin ausspritzen, denn dieser kann zu einer "Eingangstür" werden im Falle von Zahnfleischentzündung, von übertriebenen Zähneputzen, von Infektionen, von Zahnbehandlungen.

Kann man das Sperma ohne Gefahr hinunterschlucken ?

Bei der Fellatio verschärft sich natürlich das Risiko im Falle eines Samenergußes im Mund. Die Speiseröhre ist eine Schleimhaut. Sie kann entzündet sein und Verletzungen aufweisen. Das gleiche gilt für die Kehle und den Magen im Falle eines Geschwürs.

Was soll man machen, wenn man Sperma im Mund hat ?

Es ausspucken, sich den Mund waschen, aber man soll es vermeiden, sich vor oder nach der Fellatio die Zähne zu putzen, um keine Verletzungen am Zahnfleisch zu verursachen.

Doch viele Frauen und Männer benutzen bei Fellatien keine Kondome...

Isabelle De Vincenzi, eine französische Spezialistin für AIDS, behauptet, daß "Die Gefahr bei einer Fellatio ohne Kondom gleich groß wie bei einem Eindringen mit Kondom ist". Das ist das Risiko, das man auf sich nimmt, beim geschützten Eindringen mit der Möglichkeit eines Platzens des Kondoms.

Wir wissen, daß sich die "Kondomunfälle" verringern durch die Benutzungsangewohnheit und durch das systematische Auftragen von nicht fettigen Gels, die Wasser enthalten, beim Eindringen in den After oder in die Scheide falls die natürliche Schmierung nicht ausreichend ist. Außerdem bringt es der Person, die penetriert wird, mehr Vergnügen.

Und für die Bequemlichkeit des Penis..., wenn man einem Tropfen von wasserenthaltendem Gel auf die Eichel oder im Kondom aufträgt bevor man ihn überzieht, wird die Berührung mit dem Latex angenehmer.

Also keine Vaseline ?

Nein, die Vaseline und alle fettige Substanzen (Bräunungsprodukte, Olivenöl -biologisch oder nicht-, Butter, usw.) sind stark abzuraten, weil der Latex dadurch brüchiger wird.

Gibt es noch anderen Ratschläge um den Riß eines Kondoms zu vermeiden?

Ja. Man soll den Pariser auf den Penis nur während der Erektion aufsetzen. Wenn die Erektion nicht hält, ist es besser das Kondom zu wechseln damit der Penis immer ganz bedeckt ist, und damit sich das Kondom nicht dreht.

Kann man die Geschlechtsteile einer Frau ohne Gefahr lecken ?

Die Scheidensekretionen einer Frau sind Träger des Virus. Es ist wie bei der Fellatio : es könnte eine Gefahr bestehen, besonders wenn Verletzungen im Mund vorhanden sind oder während der Zeit der Regeln.

Und kann man ohne Gefahr einen After lecken ?

Wie beim Cunnilingus : es besteht eine Gefahr, besonders wenn der Mund oder der After eine Verletzung aufweist.

Was ist weniger gefährlich, lecken oder sich lecken zu lassen ?

Für den Cunnilingus oder Anulingus ist es wie bei der Fellatio. Die Ansteckung ist aus beiden Seiten möglich.

Die spezifischen risiken im austauschpartnerkreis

Beim aufeinanderfolgenden oder vielfachen Eindringen soll man zwischen jedem Partner das Kondom wechseln, damit ihre Scheiden- oder Aftersekretionen sich nicht mischen, und damit der HIV-Virus oder andere Geschlechtskrankheiten nicht von einer Person zur anderen wandern : die Personen, die penetriert werden, können sich ohne ihres Wissens gegenseitig anstecken über die Person, die eindringt und die seinerseits gegen jedes Risiko geschützt ist.

Viele Frauen, die Nonkonformistinen sind, beklagen sich übrigens über sich wiederholende Geschlechtskrankheiten...

Kann man mehrere Personen nacheinander lutschen oder lecken ?

Man vermehrt so die Gefahr der Ansteckung. Es kann zu einem Übertragung von Sekretionen, die mit HIV und Geschlechtskrankheiten belastet sind, von Geschlechtsteile zu Geschlechtsteile kommen. Es besteht die Gefahr einer Übertragung von einer Person zur anderen. Man beseitigt jede Gefahr, indem man für jede Fellatio eine neues Kondom benutzt, und für jeden Cunnilingus ein Stück Latex (wenn es nicht vorhanden ist, ein aufgeschnittenen Kondom).

Und kann man auf dieselbe Weise mit dem Finger mehrmals in verschiedene Scheiden oder After eindringen ?

Die Person, die mit dem Finger eindringt, nimmt kein Risiko auf sich, wenn sie keine Verletzungen am Finger hat. Andererseits können durch sie Geschlechtskrankheiten und der HVI-Virus von einer Person zur anderen wandern. Man könnte vielleicht über dieses Motto einig werden : "eine Scheide, ein Finger oder ein After, ein Finger". Das heißt einen oder mehrere Finger für jedes verschiedene Eindringen. Aber da man nur zehn Finger hat, kann man sich auch die Hände waschen (vorzugsweise mit seifigem Wasser) oder Latexhandschuhe benutzen.

Welche Ratschläge kann man für das Eindringen mit sexuellen Spielsachen, wie zum Beispiel unechte Penisse , geben ?

Ein Kondom für jedes Eindringen mit dem unechten Penis, den voraus mit nicht fettigem Gel eingeschmiert hat.

Und für die sadomasochistische Praktiken ?

Es handelt sich darum, jede direkte oder indirekte (Spielsachen, Peitschen...) körperliche Berührung mit dem Blut zu vermeiden.

Und die Hepatitis B ?

Der Hepatitis B-Virus ist leichter übertragbar als der HIV-Virus. Doch, wie bei der Übertragung vom HIV, gibt es eine Abstufung der Risiken.

Kann man sterben, wenn sich eine Hepatitis B entwickelt ?

In 9 von 10 Fälle heilt die Hepatitis spontan und sie bleibt meistens unbemerkt. Aber 10 % der Fälle können sich ungünstig entwickeln in der Form einer chronischen Hepatitis, und langfristig zu einer Schädigung der Leber und zu einem Krebs mit einer Zirrhose verbunden führen. In 1 von 1000 Fälle kann es zu einer akuten drohenden Hepatitis kommen, die tödlich sein kann. Man rät also, im Austauschpartnerkreis, eine Früherkennung machen zu lassen, zu schauen, ob man schon immun ist, und wenn nicht, sich impfen zu lassen. Es gibt einen Impfstoff, dessen Kosten von der Krankenkasse übernommen werden.

Kann man sich die Hepatitis B zuziehen indem man jemanden küßt, oder indem man aus einem Glas trinkt ?

Man hat keine Beweise dafür, doch ist es bekannt, daß es eine zu berücksichtigende Anzahl von ungeklärten Hepatiten gibt. Man kann sich also vorstellen, daß es durch den Speichel (oder durch Mikroverletzungen) erfolgt. Die Gefahr der Ansteckung durch den Speichel ist sicherlich sehr gering, doch kann man sie nicht ausschliessen. Das heißt, daß der tiefdringende Kuß mit Tausch von Speichel tatsächlich Träger der Hepatitis sein kann.

Stirbt der HIV-Virus an der Luft sofort ?

Es kommt auf die Umwelt und den Zusammenhang an . Wenn die Luft trocken, wenn es sehr warm ist, wenn es nur eine kleine Spermaspur ist, die sehr schnell getrocknet ist, wird er schnell sterben. Wenn es sich um einen großen Blut- oder Spermaflecken handelt, und wenn die Umwelt feucht ist, wird er länger überleben. Aber er ist auf jeden Fall viel empfindlicher in der äußeren Umwelt als die Hepatitis B.

Gibt es Ansteckungsrisiken von Geschlechtskrankheiten oder AIDS auf einem Sitz, auf dem jemand ausgespritzt hat ?

Ja , wenn die Geschlechtsorgane mit der Stelle, wo jemand gerade ausgespritzt hat, in Berührung kommen. Ja, wenn das Sperma frisch ist.

Und am Strand ?

Man kann sich kein AIDS zuziehen, wenn man sich an den Strand setzt. Es besteht vor allem die Gefahr, sich andere Keime zuzuziehen, die Entzündungen, besonders Pilzkrankheiten, verursachen können.

Wo kann man Serologietests machen lassen ?

Man kann kostenlos einen Test in den anonymen und kostenlosen Früherkennungszentren machen lassen. Die Adresse des Zentrums, das am neichsten ist, kann man per Telefon bei AIDS Info Dienst 05 36 66 36 (grüne Nummer : kostenloser Anruf) erhalten.

Man rät sowieso den Frauen und den Männer, die Nonkonformisten sind, einen Test machen zu lassen, damit sie ihren serologischen Stand kennen. Und vergessen Sie nicht, daß der Test nicht für die drei letzten Monate gilt.

"Paare gegen AIDS" wünscht Ihnen schöne Ferien...

AIDS information number :

Austria :
0222 402 23 53

Belgium :
078/15 15 15

Denmark :
33 91 11 19

Finland :
9800 2437

France :
05 36 66 36

Germany :
0221 99 20 31

Greece :
01 723 99 20 31

Ireland :
021 27 66 76

Italy :
1678 61061

Luxemburg :
40 62 51

Netherlands :
06 02 222 20

Portugal :
05 00 66 66

Spain :
91 531 10 19

United Kingdom :
0800 567 123

Sweden :
020 78 44 40

Switzerland :
01 461 15 16

Norway:
800 34 000
7.8.06 11:48


fragen zjum 23. september

am 23. September findet der in 1999 errichtete Internationalen Bisexuellen Feiertag statt,
ich suche: soviel wie möglich (am liebsten deutsches oder niederländisches) Material (Wort, DVD, Sound - how evere) über diesen Tag und das was passiert in unterschiedliche Länder (wie entstanden, wo, warum, auslöser, internviews, welche Länder mitmachen - eigentlich alles *grins)
dann: suche ich Menschen die Interesse daran haben, diesen Tag GRÖßER auch mal in Deutschland (Berlin) zu organisieren
(natürlich ab 2007, da kurzfristig wenig geht ...)
dann: bitte ich um infos, wenn in deine Stadt (bitte auch Berlin, da ich nicht alles mitbekomme) den 23. September IRGENDWO oder IRGENDWIE gefeiert wird

Und: wie wurdest du den Internationalen Bisexuellen Feiertag verbringen wollen ???


PS:
ich habe die Siegessäule in Berlin (schwul, lesbische Zeitschrift) ein Artikel übere diesen Tag geschickt, aber eine Absage bekommen
ich habe die gleiche Worte auch an "das Magazin" geschickt und mit denen habe ich ein Gespräch nächste Woche, sodass etwas in der Oktober Ausgabe – vielleicht – er scheinen wird
In mein Blog setzte ich bald den Artikel hinein !!
18.8.06 12:47


eine bisexuelle

Sein Name ist Maurice. Er war nicht besonders auffällig, sprach wenig in der Klasse, wir waren elf Jahre alt. Eines Tages bekam ich einen Zettel von ihm in meine Hand gedrückt. Auf den Zettel war ein rotes Herz, mit Buntstiften gemalt, daneben stand: „1000 Küsse“ und die Frage „Willst du mit mir gehen?“

Zu dieser Zeit traf ich mich oft mit Susanne. Ich nannte sie Peter. In der Schule taten wir immer so, als ob wir uns gegenseitig nichts zu sagen hätten. Wir entwickelten bestimmte Zeichen, die wir ohne vorherige Absprache direkt verstanden. Alles fing damit an, daß ich ihr stolz von meiner Michael Jackson Kassette erzählte. Sie wollte mit mir nach dieser Musik tanzen. Es entstand ein außergewöhnlicher Tanz. Sie wollte ein Mann (der verführt) sein, daher nannte ich sie seither Peter und ich war die (zu erobernde) Frau. Sie verführte mich, oft. Wir schrieben uns Liebesbriefe und mein Tagebuch füllte sich mit sehr vielen verliebten Emotionen und Gedanken. Ich war in Susanne und Peter verliebt.
Maurice habe ich einen Tag später sehr deutlich zur Kenntnis gegeben, daß zwischen uns nichts laufen wird. Ich verstand nicht, daß ein einen Kopf kleinerer Junge, der gerne Fangen spielt, sich tatsächlich für mich – die gerne Tanzende – interessierte.

Trotzdem hat er mir unbewußt klar gemacht, daß es auch so etwas wie echte Jungs gibt. Seitdem schaute ich die Älteren etwas genauer an. Ältere Jungs und Mädchen fand ich bald viel spannender als meine Klassenkameraden. Die Älteren flirteten sehr offensichtlich, wobei ich noch immer heimlich mit meinem Peter im Spielzimmer tanzte.

Mit 14 verliebte ich mich dann in Pascal, mit 15 in Edith, mit 16 in Roland, mit 17 in Petra, mit 18 in Michael, mit 19 in Sonja …

Und plötzlich wollte mein Umfeld einen Namen dafür. Ich sollte mich outen. Ich wußte nicht was ich zu outen hatte, fand es ziemlich doof, eine Schublade aufzumachen für die Art, wie ich l(i)ebte. Immer wieder sagte ich „ich liebe Menschen und nicht ein bestimmtes Geschlecht“, bald aber sagte das Umfeld, daß man statt solch eines langen Satzes auch „bisexuell“ sagen kann.
23.8.06 11:12





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